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Ab in den Norden

Schau mal Mama, ein Esel!

Was ist das für ein großes Hallo, wenn man nach zwei Stunden Fahrt unter regenverhangenen Wolken hindurch Richtung Norden gefahren ist und „endlich“ am Urlaubsdomizil ankommt. Kein Stau, kein Stress, nur friesisches Jever. Ähm. „Ich kann das Meer schon riechen!“ wird zum geflügelten Wort. Allerdings nur, weil der Friese oder der Wange (wir sind ja in Wangerland) die Angewohnheit hat, offenbar alles in „diesseits des Deiches“ und „jenseits des Deiches“ zu unterteilen, wobei diesseits die Landseite meint und dort ist alles betoniert, gepflastert und in schönster Ordnung. Die Häuser hat man vermutlich gegen ihren Willen asymmetrisch angeordnet um die Gleichförmigkeit zu durchbrechen. Häuser – Willen? Haben sie natürlich nicht, aber das haben die nicht magnetisierten Teile eines Stück Eisens ja auch nicht. Also noch einmal. Die Häuser hat man vermutlich frei wachsen lassen und so sind sie in loser Folge angeordnet, wie die nicht magnetisierten Teilchen in einem Stück Eisen. Da sind die CAD-Pferde mit dem Architekten durchgegangen. Oder? Nein. Da sind dem Architekten die CAD-Pferde durchgebrannt. Nein. Auch nicht. Allerdings ist „durchgebrannt“ ein guter Übergang zu einem Problem, dass die ganze Region fest im Griff hat, bzw. sich als eine ziemlich gut Touri-Falle erweist. Wissen Sie, wo das Meer das Watt hernimmt? Nein? Aus den kaputten Glühbirnen in den Ferienwohnungen. Zuerst brennen die Birnen durch und dann lösen sie sich auf, bis sie vollständig verschwunden sind. Nur so ist es zu erklären, dass wir bei der Ankunft nicht nur ins Schwarze getroffen haben, sondern auch im Dunkeln tappten. Plötzlich ruft meine Frau: „Ich habe das Licht gesehen!“, was sich jedoch nur als geöffnete Haustür erwies. Ich summe nebenbei die Melodie von „Tunnel of love“ von Bruce Springsteen, während ich im Gepäck nach Verschütteten suche. So nach und nach geht uns aber ein Licht auf und wir spielen das beliebte „Was passiert dann?“ Spiel. Dazu geht man in Wohnungen, die man nicht kennt und sucht eine lange Schalter-Steckdosen-Kombination. Dann darf der erste drücken und die anderen müssen sagen, was er gemacht hat. Manchmal fällt das Ergebnis im Verhältnis zur Schaltergröße relativ gering aus, so dass der Spielfluss etwas ins Stocken gerät. In diesem Fall war es so, dass der Ferienwohnungsparkvermieter wohl einen Dummy in die Dose eingebaut hatte. Jedenfalls war der Schalter ohne Funktion und nun raten Sie mal, welcher der meistbenutzte Schalter war? Richtig. Und hier kommt die Humanelektrizität zum Einsatz. Sie drücken auf einen Schalter und machen ein dummes Gesicht.
Ansonsten hat es uns aber prima gefallen. Manchmal muss man es sich auch anhand des zu zahlenden Preises einreden. Teuer = großartig. Hilft ja nichts.

Eine Gitarre

Nachdem ich sie fertig hatte (nach einem langen harten Tag), merkte ich, dass es eine Girtarre für Paul McCartney ist. Das ist nicht so blöd, aber irgendwie auch do

Ein Frachter

Und was macht er? Steht im Sand herum.

"Schau mal Papa, das soll ein Schiff werden..."

'Das ist ein Schiff, blöde Göre' denke ich und hier kann man es auch besser erkennen.

Ohne geht es nicht

Die Stadionpläne in einem Modell. Links ist derVIP-Bereich. Im vorderen linken Stadionbereich ist der futuristische Eingang für alle Logenplatzbesucher und andere wichtige Menschen, die sich mit Fußball nicht auskennen.

Noch ein Anblick

Hier eine Frontansicht.

Und noch einmal

Hier ist sehr gut zu sehen, wie der Stadionneubau sich mit der vorhandenen Infradstruktur verträgt und quasi fließend in die Landschaft eingepasst wurde.

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